Was kostet eine professionelle Website in der Schweiz 2026?
10 Min. · 29. Juli 2026
Website-Preise reichen von ein paar hundert bis zu mehreren zehntausend Franken – und kaum jemand erklärt dir vorher, warum. Hier bekommst du reale Preisspannen für 2026, die Folgekosten, die im Angebot gern fehlen, und eine Zahl, mit der du als KMU wirklich planen kannst.

Inhalt9 Kapitel — zum Springen
- Was kostet eine professionelle Website 2026?
- Welche Faktoren bestimmen den Website-Preis?
- Website-Kosten nach Typ
- Einmalige Kosten vs. laufende Betriebskosten
- Agentur, Freelancer oder Baukasten?
- Wie viel sollte ein Schweizer KMU budgetieren?
- Versteckte Kosten, die oft vergessen werden
- So holst du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis heraus
- Fazit
Kapitel
Was kostet eine professionelle Website 2026?
Eine professionelle KMU-Website in der Schweiz kostet 2026 typischerweise zwischen CHF 5'000 und CHF 25'000 – abhängig von Umfang, Funktionen und davon, wer…
Eine professionelle KMU-Website in der Schweiz kostet 2026 typischerweise zwischen CHF 5'000 und CHF 25'000 – abhängig von Umfang, Funktionen und davon, wer sie baut. Ein einfacher One-Pager beginnt darunter, ein umfangreicher Onlineshop reisst die Obergrenze locker.
Das ist eine ehrliche Spanne, kein Lockangebot. Wer dir eine «professionelle Website ab CHF 990» verspricht, verkauft dir entweder ein Template mit deinem Logo drauf – oder verschweigt, was danach noch kommt. Beides haben wir bei übernommenen Projekten oft genug gesehen.
Damit du ein Gefühl für die Grössenordnung bekommst, hier die groben Richtwerte, wie wir sie aus Kundenprojekten im Aargau und der übrigen Deutschschweiz kennen:
- One-Pager / Kleinstauftritt: CHF 1'500 – 4'000
- KMU-Website (5–15 Seiten): CHF 5'000 – 15'000
- Anspruchsvolle KMU-Site mit Individualdesign und SEO: CHF 15'000 – 25'000
- Onlineshop: ab CHF 12'000, nach oben offen
Das sind Erfahrungswerte für seriöse Schweizer Umsetzung – nicht für ausländische Billiganbieter und nicht für Konzernprojekte mit eigenem Marketingteam.
Welche Faktoren bestimmen den Website-Preis?
Der grösste Preistreiber ist nicht das Design, sondern der Umfang an Inhalten, Funktionen und individueller Entwicklung.
Der grösste Preistreiber ist nicht das Design, sondern der Umfang an Inhalten, Funktionen und individueller Entwicklung. Eine schöne Startseite ist schnell gebaut. Teuer wird alles, was dahinter steckt.
Diese Faktoren bewegen den Preis am stärksten:
- Anzahl Seiten und Inhaltsmenge. Fünf Seiten oder vierzig – das ist beim Aufwand schnell ein Unterschied von Faktor sechs.
- Individuelles Design vs. Template. Ein massgeschneidertes Design kostet Konzept, Entwürfe und Abstimmungsrunden. Ein angepasstes Theme ist deutlich günstiger, wirkt aber auch schneller wie von der Stange.
- Funktionen. Ein Kontaktformular gehört zum Standard. Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Kundenlogin oder Shop-Anbindung nicht.
- Content-Erstellung. Texte, Fotos, Videos. Wer selbst liefert, spart. Wer will, dass die Agentur schreibt und fotografiert, zahlt mehr – bekommt dafür meist auch bessere Inhalte.
- SEO und technische Basis. Sauberer Code, schnelle Ladezeiten, strukturierte Daten. Das sieht man nicht, kostet aber Zeit und entscheidet später über deine Sichtbarkeit.
Wer beim Content spart und der Agentur nur «mach mal schön» sagt, zahlt am Ende doppelt: einmal für die leere Hülle, ein zweites Mal beim Umschreiben, weil die Seite niemanden erreicht.
Ein Handwerksbetrieb, der uns fertige Referenztexte und ordentliche Baustellenfotos liefert, spart schnell mehrere tausend Franken. Eine Arztpraxis, die alles aus einer Hand will – Texte, Bilder, Terminsystem – landet dagegen zu Recht im oberen Bereich der Spanne.
Website-Kosten nach Typ
Der Website-Typ bestimmt die Grössenordnung stärker als jeder andere Faktor.
Der Website-Typ bestimmt die Grössenordnung stärker als jeder andere Faktor. Onlineshops sind wegen Zahlungsanbindung, Produktverwaltung und Sicherheit meist doppelt so teuer wie eine reine Informations-Website.
One-Pager: CHF 1'500 – 4'000
Eine einzelne, lange Seite. Passt für Selbstständige, ein neues Angebot oder eine Kampagne. Alles Wichtige auf einen Blick, kein verschachteltes Menü. Für einen Coach, einen Fotografen oder einen frisch gegründeten Handwerksbetrieb oft völlig ausreichend – solange das Angebot überschaubar bleibt.
Die Falle: Ein One-Pager verleitet dazu, alles reinzuquetschen. Wenn du merkst, dass du drei Themenblöcke plus Blog plus Shop unterbringen willst, ist der One-Pager der falsche Typ.
KMU-Website: CHF 5'000 – 15'000
Das Arbeitspferd der Schweizer KMU. Mehrere Unterseiten – Leistungen, Über uns, Team, Referenzen, Kontakt –, individuelles Design, mobil optimiert, saubere SEO-Grundlage. Eine Treuhandfirma, eine Zahnarztpraxis oder ein Gastrobetrieb ist hier gut aufgehoben.
In diesem Bereich entscheidet die Content-Frage über den Endpreis: Wer schreibt die Texte, wer macht die Bilder? Das kann mehrere tausend Franken ausmachen. Wie so ein Projekt bei uns abläuft, zeigt die Webdesign-Leistung.
Onlineshop: ab CHF 12'000
Sobald Geld über die Website fliesst, steigt die Komplexität sprunghaft. Produktverwaltung, Warenkorb, Zahlungsanbindung (TWINT, Kreditkarte, Rechnung), Versandlogik, Steuern, Sicherheit. Ein kleiner Shop mit 20 Produkten ist machbar. Ein Shop mit Varianten, Lagerabgleich und Anbindung an die Buchhaltung wird schnell zum fünfstelligen Projekt.
Welche Bezahloptionen du anbieten solltest, haben wir im Beitrag zu den Zahlungsmethoden für Schweizer Shops durchgespielt. Fürs grössere Bild lohnt der Blick auf unsere E-Commerce-Leistung.
Einmalige Kosten vs. laufende Betriebskosten
Neben den einmaligen Erstellungskosten fallen jährliche Betriebskosten von rund CHF 300 bis CHF 3'000 an – für Hosting, Domain, Wartung und Updates.
Neben den einmaligen Erstellungskosten fallen jährliche Betriebskosten von rund CHF 300 bis CHF 3'000 an – für Hosting, Domain, Wartung und Updates. Genau diesen Posten unterschätzen die meisten KMU.
Die einmaligen Kosten sind das, worüber alle reden: Konzept, Design, Entwicklung, Content. Die laufenden Kosten sind das, was viele erst nach einem Jahr merken – meist dann, wenn eine Rechnung kommt oder etwas nicht mehr funktioniert.
Typische jährliche Posten:
- Domain: CHF 15 – 50 (eine .ch ist günstig)
- Hosting: CHF 100 – 600, je nach Bedarf; Schweizer Hosting eher am oberen Ende
- Wartung und Updates: CHF 200 – 2'000, abhängig von System und Umfang
- Support und kleine Änderungen: stark schwankend
Eine WordPress-Website braucht regelmässige Updates von Kern, Themes und Plugins. Wer das ignoriert, handelt sich früher oder später eine Sicherheitslücke ein. Bei einem Shop kommen SSL, Backup-Strategie und meist ein Wartungsvertrag dazu.
Rechne diese Kosten von Anfang an ein. Sonst steht die schöne neue Website nach zwei Jahren veraltet und ungepflegt da – und der Betrieb wundert sich, warum sie langsam geworden ist und schlechter rankt.
Agentur, Freelancer oder Baukasten?
Baukasten-Lösungen sind günstig im Einstieg, verursachen aber oft höhere Folgekosten und Kompromisse bei SEO, Design und Individualität.
Baukasten-Lösungen sind günstig im Einstieg, verursachen aber oft höhere Folgekosten und Kompromisse bei SEO, Design und Individualität. Die richtige Wahl hängt von Budget, Anspruch und deiner eigenen Zeit ab.
Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo): CHF 15 – 40 pro Monat plus deine Arbeitszeit. Günstig, schnell, für den Start okay. Aber du baust selbst, das Ergebnis sieht nach Vorlage aus, und beim Umzug zu einem anderen System nimmst du nichts mit. Für einen Verein oder ein Hobbyprojekt völlig fein. Für einen Betrieb, der über die Website Kunden gewinnen will, meist zu kurz gedacht.
Freelancer: CHF 80 – 150 pro Stunde, das Gesamtprojekt oft günstiger als bei einer Agentur. Gut, wenn du eine klare Vorstellung hast und selbst Projektleitung übernehmen kannst. Das Risiko: Ausfall bei Krankheit, keine Vertretung, und nach Projektende ist manchmal niemand mehr erreichbar, wenn etwas klemmt.
Agentur: höhere Stunden- oder Projektpreise, dafür ein Team, verlässlicher Support und Verantwortung aus einer Hand. Sinnvoll, wenn die Website geschäftskritisch ist und du langfristig einen festen Ansprechpartner willst.
Wovon ich klar abrate: eine geschäftskritische Website im Baukasten selbst zusammenklicken, weil es «erstmal reicht». In der Praxis reicht es selten lange, und der Neuaufbau nach zwei Jahren kostet mehr als eine saubere Lösung von Anfang an.
Ob Zürich, Basel oder Bern – die Preisunterschiede zwischen Agenturen sind regional geringer, als viele denken. Entscheidend ist, was im Angebot drinsteht.
Wie viel sollte ein Schweizer KMU budgetieren?
Für eine solide, geschäftstaugliche KMU-Website solltest du CHF 8'000 bis 15'000 einmalig einplanen, plus rund CHF 500 bis 1'500 jährlich für den Betrieb.
Für eine solide, geschäftstaugliche KMU-Website solltest du CHF 8'000 bis 15'000 einmalig einplanen, plus rund CHF 500 bis 1'500 jährlich für den Betrieb. In dieser Zone landen die meisten seriösen Projekte.
Als grobe Orientierung nach Betriebsgrösse:
- Einzelunternehmer / Kleinstbetrieb: CHF 3'000 – 6'000 einmalig. Fokus aufs Wesentliche, wenige Unterseiten.
- Kleines KMU (bis rund 10 Mitarbeitende): CHF 8'000 – 15'000. Individuelles Design, SEO-Basis, gepflegte Inhalte.
- Grösseres KMU oder Shop: CHF 15'000 – 30'000 und mehr. Mehr Funktionen, mehr Inhalt, oft mehrsprachig.
Plane das Budget nicht als reine Ausgabe, sondern als Investition mit Laufzeit. Eine gute Website hält vier bis sechs Jahre. Verteilt auf diese Zeit relativiert sich der Betrag deutlich – erst recht, wenn sie dir Kunden bringt. CHF 12'000 über fünf Jahre sind CHF 200 im Monat. Das ist weniger als viele Betriebe für Werbung ausgeben, die nach einer Woche verpufft.
Versteckte Kosten, die oft vergessen werden
Die grössten Budgetüberraschungen entstehen nicht beim vereinbarten Preis, sondern bei allem, was im ersten Angebot fehlte.
Die grössten Budgetüberraschungen entstehen nicht beim vereinbarten Preis, sondern bei allem, was im ersten Angebot fehlte. Genau hier trennen sich seriöse Anbieter von Lockangeboten.
Diese Posten tauchen erfahrungsgemäss regelmässig zu spät auf:
- Content-Erstellung. «Texte liefern Sie» steht klein im Angebot. Wenn du das nicht kannst oder willst, wird es teuer.
- Fotografie. Stockfotos wirken beliebig. Professionelle Bilder deines Betriebs kosten extra, lohnen sich aber fast immer.
- Mehrsprachigkeit. Jede zusätzliche Sprache bedeutet Übersetzung, Pflege und meist technischen Mehraufwand.
- SEO nach dem Launch. Die Website ist online – gefunden wird sie deshalb noch nicht. Laufende SEO-Optimierung ist ein eigener Posten.
- Nachträgliche Wünsche. Jede Funktion, die während des Projekts dazukommt, verschiebt Budget und Termin.
- Schulung. Damit du Inhalte selbst pflegen kannst, braucht es eine Einführung ins System.
Frag beim Angebot konkret nach: Was ist enthalten, was kostet extra, was fällt jährlich an? Ein seriöser Anbieter beantwortet das ohne Zögern und schreibt es dir am liebsten schwarz auf weiss.
So holst du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis heraus
Das beste Verhältnis bekommst du nicht über den tiefsten Preis, sondern über ein klares Briefing und realistische Erwartungen.
Das beste Verhältnis bekommst du nicht über den tiefsten Preis, sondern über ein klares Briefing und realistische Erwartungen. Je genauer du weisst, was du willst, desto weniger Geld verbrennst du in Abstimmungsschleifen.
Was in der Praxis am meisten spart:
- Liefere guten Content selbst. Fertige Texte und ordentliche Fotos senken den Preis spürbar.
- Definiere den Umfang vorab. Eine klare Seitenstruktur verhindert teure Erweiterungen mitten im Projekt.
- Starte fokussiert, erweitere später. Nicht alles muss zum Launch fertig sein. Ein sauberes Fundament lässt sich ausbauen.
- Vergleiche Angebote inhaltlich, nicht nur beim Preis. Zwei Offerten mit CHF 6'000 Differenz können völlig unterschiedliche Leistungen bedeuten.
- Achte auf die technische Basis. Eine saubere Webentwicklung zahlt sich über Jahre aus – bei Ladezeit, Sicherheit und Erweiterbarkeit.
Ein ehrlicher Hinweis zum Schluss: Das billigste Angebot ist fast nie das günstigste. Was du beim Einstieg sparst, holst du oft über Folgekosten, Nachbesserungen oder entgangene Kundschaft wieder rein.
Eine einfache, aber professionelle KMU-Website mit fünf bis zehn Seiten, individuellem Design und SEO-Grundlage kostet 2026 typischerweise zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000. Wer viele Unterseiten, Mehrsprachigkeit oder Sonderfunktionen braucht, landet höher.
Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten einer Website?
Rechne mit CHF 300 bis CHF 3'000 pro Jahr. Darin stecken Domain (CHF 15–50), Hosting (CHF 100–600) sowie Wartung, Updates und Support. Eine reine Informationsseite liegt am unteren Ende, ein gepflegter Onlineshop deutlich höher.
Ist eine Website mit Baukasten günstiger als eine Agentur-Lösung?
Im ersten Jahr ja, langfristig oft nicht. Ein Baukasten kostet CHF 15–40 pro Monat, verlangt aber deine Arbeitszeit und bringt Kompromisse bei Design, SEO und Individualität. Für einen Betrieb, der über die Website Kunden gewinnen will, ist eine professionelle Lösung meist die bessere Investition.
Warum variieren die Website-Preise so stark?
Weil «Website» alles Mögliche bedeuten kann – vom Template mit eingesetztem Logo bis zur individuell entwickelten Plattform. Umfang, Funktionen, Content-Erstellung und die Frage, wer die Arbeit macht (Baukasten, Freelancer oder Agentur), machen den Unterschied von mehreren tausend Franken aus.
Warum sind Schweizer Webagenturen teurer als ausländische Anbieter?
Weil die Kostenstruktur eine andere ist: Schweizer Löhne, Erreichbarkeit in deiner Zeitzone und Sprache, Verständnis für den lokalen Markt und Datenschutz nach Schweizer Recht. Ein Anbieter aus dem Ausland kann beim Stundensatz günstiger sein – bei Kommunikation, Support und Verlässlichkeit zahlst du den Unterschied oft in Nerven.
Wie viel kostet SEO zusätzlich zur Website?
Eine SEO-Grundlage – saubere Struktur, schnelle Ladezeiten, Basis-Optimierung – sollte in jedem seriösen Website-Projekt enthalten sein. Laufende SEO-Betreuung ist ein separater Posten und beginnt in der Schweiz meist bei einigen hundert Franken monatlich, je nach Wettbewerb und Zielen.
Kann ich eine Website in Raten oder im Abo bezahlen?
Viele Schweizer Agenturen bieten Ratenzahlung nach Projektphasen an – etwa Anzahlung, Teilzahlung bei Freigabe des Designs, Schlusszahlung beim Launch. Manche arbeiten mit Abo-Modellen, die Erstellung, Hosting und Wartung monatlich zusammenfassen. Prüfe hier genau, was bei einer Kündigung mit deiner Website passiert.
Was kostet ein Onlineshop mit WooCommerce in der Schweiz?
Ein kleiner Shop mit WooCommerce oder einem vergleichbaren System beginnt bei rund CHF 12'000. Mit Zahlungsanbindung, Produktvarianten, Versandlogik und Buchhaltungsanbindung steigt der Preis schnell in den mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich. Onlineshops sind wegen Sicherheit und Komplexität meist doppelt so teuer wie eine Informationsseite.
Wie lange dauert die Erstellung einer professionellen Website?
Ein One-Pager ist in zwei bis vier Wochen machbar. Eine typische KMU-Website dauert je nach Umfang und Content-Bereitstellung sechs bis zwölf Wochen. Onlineshops brauchen oft drei bis sechs Monate. Der grösste Zeitfresser ist fast immer der Content – nicht die Technik.
Fazit
Plane für eine professionelle KMU-Website in der Schweiz 2026 realistisch CHF 8'000 bis 15'000 einmalig ein, plus rund CHF 500 bis 1'500 jährlich für den Bet…
Plane für eine professionelle KMU-Website in der Schweiz 2026 realistisch CHF 8'000 bis 15'000 einmalig ein, plus rund CHF 500 bis 1'500 jährlich für den Betrieb. Wer deutlich weniger ausgibt, bekommt in der Regel weniger – und zahlt oft über Folgekosten drauf.
Der wichtigste Schritt vor jeder Offerte: Werde dir klar, was die Website leisten soll. Ein Betrieb, der nur seriös auffindbar sein will, braucht etwas anderes als einer, der aktiv Kunden gewinnen will. Danach vergleichst du Angebote inhaltlich – nicht nur beim Preis.
Wenn du eine ehrliche Einschätzung für dein konkretes Projekt willst, sieh dir unsere Webdesign-Leistung an oder melde dich direkt. Wir sagen dir, was realistisch ist – auch wenn das manchmal heisst, dass ein kleinerer Umfang für den Anfang genügt.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache KMU-Website in der Schweiz 2026?
Eine einfache, aber professionelle KMU-Website mit fünf bis zehn Seiten, individuellem Design und SEO-Grundlage kostet 2026 typischerweise zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000. Wer viele Unterseiten, Mehrsprachigkeit oder Sonderfunktionen braucht, landet höher.
Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten einer Website?
Rechne mit CHF 300 bis CHF 3'000 pro Jahr. Darin stecken Domain (CHF 15–50), Hosting (CHF 100–600) sowie Wartung, Updates und Support. Eine reine Informationsseite liegt am unteren Ende, ein gepflegter Onlineshop deutlich höher.
Ist eine Website mit Baukasten günstiger als eine Agentur-Lösung?
Im ersten Jahr ja, langfristig oft nicht. Ein Baukasten kostet CHF 15–40 pro Monat, verlangt aber deine Arbeitszeit und bringt Kompromisse bei Design, SEO und Individualität. Für einen Betrieb, der über die Website Kunden gewinnen will, ist eine professionelle Lösung meist die bessere Investition.
Warum variieren die Website-Preise so stark?
Weil «Website» alles Mögliche bedeuten kann – vom Template mit eingesetztem Logo bis zur individuell entwickelten Plattform. Umfang, Funktionen, Content-Erstellung und die Frage, wer die Arbeit macht (Baukasten, Freelancer oder Agentur), machen den Unterschied von mehreren tausend Franken aus.
Warum sind Schweizer Webagenturen teurer als ausländische Anbieter?
Weil die Kostenstruktur eine andere ist: Schweizer Löhne, Erreichbarkeit in deiner Zeitzone und Sprache, Verständnis für den lokalen Markt und Datenschutz nach Schweizer Recht. Ein Anbieter aus dem Ausland kann beim Stundensatz günstiger sein – bei Kommunikation, Support und Verlässlichkeit zahlst du den Unterschied oft in Nerven.
Wie viel kostet SEO zusätzlich zur Website?
Eine SEO-Grundlage – saubere Struktur, schnelle Ladezeiten, Basis-Optimierung – sollte in jedem seriösen Website-Projekt enthalten sein. Laufende SEO-Betreuung ist ein separater Posten und beginnt in der Schweiz meist bei einigen hundert Franken monatlich, je nach Wettbewerb und Zielen.
Kann ich eine Website in Raten oder im Abo bezahlen?
Viele Schweizer Agenturen bieten Ratenzahlung nach Projektphasen an – etwa Anzahlung, Teilzahlung bei Freigabe des Designs, Schlusszahlung beim Launch. Manche arbeiten mit Abo-Modellen, die Erstellung, Hosting und Wartung monatlich zusammenfassen. Prüfe hier genau, was bei einer Kündigung mit deiner Website passiert.
Was kostet ein Onlineshop mit WooCommerce in der Schweiz?
Ein kleiner Shop mit WooCommerce oder einem vergleichbaren System beginnt bei rund CHF 12'000. Mit Zahlungsanbindung, Produktvarianten, Versandlogik und Buchhaltungsanbindung steigt der Preis schnell in den mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich. Onlineshops sind wegen Sicherheit und Komplexität meist doppelt so teuer wie eine Informationsseite.
Wie lange dauert die Erstellung einer professionellen Website?
Ein One-Pager ist in zwei bis vier Wochen machbar. Eine typische KMU-Website dauert je nach Umfang und Content-Bereitstellung sechs bis zwölf Wochen. Onlineshops brauchen oft drei bis sechs Monate. Der grösste Zeitfresser ist fast immer der Content – nicht die Technik.
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